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Aktuelles

Grüne Post

Aus dem Gemeinderat

27.10.2025 Grüne Post
Aus dem Gemeinderat

Dauerbrenner Rathaus

Seit Jahren diskutiert der Gemein­de­rat um den Themenkomplex Kita-Rat­haus. Nun steht fest, die Kita wird um das Rathaus­gebäude erweitert, womit sich die Frage stellt, wo das Rathaus in Zukunft unter­gebracht wird.

Diskutiert wurde über eine Auf­stoc­kung des bisherigen Gebäudes, die Nutzung einer gemeindeeigenen Im­mo­bilie bis zu einem kompletten Neubau. Architekten wurden beauf­tragt, Gebäude besichtigt und Flächen abgesteckt.

In seiner Maisitzung beschloß der Ge­mein­derat dann, die Räumlich­kei­ten des ehemaligen Museums im Hir­tenhaus in der Hauptstraße umzu­bauen und das Rat­haus dort einst­weilen unterzu­bringen. Die Argumen­te lagen auf der Hand: das Gebäude gehört der Ge­mein­de sowieso. Um es nicht ver­kommen zu lassen muss es zumindest geheizt und gelüftet, auch an­fallende Reparaturen müssen zeit­nah er­ledigt werden. Die nötigen Umbaumaß­nah­men wurden von einem Architektur­büro auf 55000 Euro geschätzt. Der alter­nativ ange­dachte Neubau wurde dagegen mit 170000 Euro ca. dreimal so teuer ver­an­schlagt. Angesichts un­serer klam­men Haushaltslage, die sich durch die anste­henden Mammut­auf­gaben wie die Inter­kommunale Klär­anlage eher noch ver­schär­fen wird, und angesichts der Tat­sa­che, dass immer mehr Ver­waltungsange­legen­heiten online erle­digt werden, ent­schied sich das Gre­mi­um in einem Grund­satzbeschluß mit 8:4 Stim­men für eine Übergangs­lösung im Hirten­hauses. Durch die absehbare Aufgabe der Kläranlage in Gutenstetten könn­ten sich später auch noch weitere Möglichkeiten ergeben.

Hochwasserschutz

Obwohl wir das Thema mit schöner Regel­mäßigkeit im Gemeinderat an­spre­chen und darauf dringen, daß hier endlich Fort­schritte erzielt werden, geht es leider nicht vorwärts. Mit der „Schwammregion“ wurde vor Kurzem ein neues Förder­pro­gramm aufgelegt. Aber daran hat es auch bisher nicht gemangelt...

Unsere jahrzehntealte Forderung nach Was­serrückhalt in der Fläche ist aktueller denn je, denn die Kehrseite von Hoch­was­ser ist Dürre. Und die stellt mittlerweile nicht nur für Landwirte ein Problem dar sondern wird zur Bedrohung für unser aller Leben.