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Aktuelles

Stadtrat

Grüner Stadtratsblog #9

24.09.26

Grün wirkt?! ...

 

28.09.2026 Stadtrat

24.09.26

Grün wirkt?! ...

 

… toll, die Einladung zur

 

Sitzung des Stadtrates am 24.09.2026

 

kam auf anderem Papier als zuvor - von der Haptik und dem Aussehen her würde ich sagen, auf dem neuen Recyclingpapier! Klar, es hat nicht diesen edlen Glanz wie das vorherige Papier, aber das braucht es in meinen Augen nun wirklich nicht. Für mich jedenfalls passt das Papier super, der Druck ist gut zu erkennen, der Text prima lesbar, …

… die Einladungen zur Runde der Fraktionsvorsitzenden sowie zur Sitzung des Schulbeirates, welche ich beide vor Start der Stadtratssitzung erhalten habe, waren allerdings wieder auf dem glänzenden Papier …

… interessant … ich werde abwarten und beobachten, wie es sich weiter entwickelt. Es mag sein, dass die eine Einladung in die Testphase fiel und vor der endgültigen Umstellung nun erst noch alte Papiervorräte aufgebraucht werden müssen … 

… wie ich diese zwei neuen Einladungen Zuhause abgeheftet habe kam mir ein weiterer Gedanke: „Zwei schriftliche Einladungen in zwei weißen Umschlägen, …“ Klar, sie sehen nach vorsichtigem Öffnen fast aus wie neu und ich kann sie wieder verwenden - aber ob ich über die Zeit einen so großen Bedarf an Papierumschlägen mit Fenster haben werde, und ob das alle so machen, oder ob der Großteil nicht direkt im Papiermüll landet? Ich werde das Thema im Hinterkopf behalten … jetzt aber erst einmal zur Stadtratssitzung.

 

Vor dem Eintritt in die Sitzung fand eine Bürgerfragestunde statt. Es meldeten sich Anwohnerinnen zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 Goethestraße zu Wort, welche unter TOP 4 auf der Agenda stand. 

Zum einen hatten sie befürchtet, dass von der Planung einer Tiefgarage Abstand genommen worden wäre und hatten Bedenken bezüglich der zukünftigen Parksituation geäußert. Diese Sorge konnte ihnen direkt genommen werden, da ihre Annahme falsch war und weiterhin mit einer Tiefgarage geplant wird.

Zudem fragten sie den Stadtrat direkt, ob sich denn alle schon einmal das Grundstück vor Ort angeschaut hätten? In ihren Augen wäre die Planung mit drei Vollgeschossen bei den vorderen Gebäuden viel zu massiv - vor allem weil eines der Gebäude sehr nah an das bereits bestehende heranreichen würde. Generell bedauren sie die geplante massive Bebauung. Es würde dadurch unglaublich viel Grün wegfallen und gerade in Zeiten des Klimawandels sollte doch berücksichtig werden, dass weniger versiegelte Fläche besser wäre. 

Zudem äußerten sie die Sorge darüber, dass die vier Gebäude zeitlich nacheinander gebaut werden sollten. Dadurch würde sich die Baumaßnahme über viele Jahre ziehen - dies wäre unerträglich für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Daraufhin erklärte der Bürgermeister, das Ziel dieser Baumaßnahme sei Nachverdichtung. „Innen vor außen“ sei auch einfach Pflicht bevor neue Ackerflächen für Wohnraum erschlossen werden dürfen. Zudem sei dieses Projekt deutlich ökologischer als 27 Einfamilienhäuser am Stadtrand - es könnten möglichst viele Leute auf engem Raum untergebracht werden. Abschließend wies er noch daraufhin, dass im Verlauf der Sitzung der Planer das Projekt vorstellen wird und verwies darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger schriftlich zum Projekt Stellung nehmen können sobald der Entwurf zur Bauleitplanung öffentlich ausgelegt wurde. 

 

Wir starteten direkt mit einer Diskussion in die Stadtratssitzung, als der Bürgermeister unter TOP 1 u.a. verkündete, dass er TOP 3 von der Tagesordnung nehme. Dies war der Punkt, der mir / uns in der Vorbereitung der Sitzung am meisten Zeit gekostet hatte, galt es doch 212 Seiten durchzuarbeiten. Es geht dabei um die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 69/2025 „Sondergebiet Verbrauchermarkt Würzburger Straße“ - oder einfach ausgedrückt um den geplanten Lidl-Neubau auf der linken Seite der Würzburger Straße vor den Toren Uffenheims von Gollhofen aus kommend. Grund für das Vertagen des Punktes war ein Antrag der Fraktion der Bürgerliste, welcher erst am Morgen des Sitzungstages eingegangen war. Dieser enthalte Änderungsvorschläge, zu welchen die Verwaltung und der Planer aufgrund der Kürze noch nicht Stellung nehmen könnten. Aufgrund der entstandenen Diskussion gab der Bürgermeister zu, dass dies kein gewöhnliches Vorgehen sei, in diesem Fall aber der bessere Weg sei. Es handle sich um ein großes Projekt. Der Planer, Herr Bierwagen, bat daher die Entscheidung zu verschieben, um fachlich korrekte Antworten geben zu können. Diese werde er nun in der nächsten Verwaltungs- und Bauausschusssitzung am 12.10. geben. 

Da es sich in meinen Augen nicht nur einfach um ein großes, sondern auch umstrittenes Projekt mit weitreichenden Folgen handelt, hatte ich nichts gegen die Vertagung einzuwenden. Unsere grüne Fraktion beteiligte sich daher auch nicht an der kritischen Diskussion. Im Gegenteil, da uns und auch den anderen Fraktionen der Antrag der Bürgerliste im Vorfeld nicht zugegangen war, waren wir sehr neugierig darauf, was dieser denn enthalte. Natürlich hofften wir, dass dieser Punkte aufgreifen würde, welche auch wir vorbringen wollten. 

 

Unter TOP 2 dankte der Bürgermeister allen Beteiligten, die zur gelungene Kirchweih beigetragen haben. Auch der Tag der Volksmusik inklusive dem Jubiläum der Forschungsstelle für fränkische Volksmusik, an dem drei Bezirkstagspräsidenten anwesend waren, war gut gelaufen.

Weiter verkündete er, dass das Freibad seit 13.9. geschlossen hat und am 30.9. das Hallenbad wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird.

Vier erste Klassen starteten an der Grundschule in Uffenheim. Aufgrund der aktuell vor allem für Schulanfänger*innen zu gefährlichen Situation an der Grundschule aufgrund der Baustelle, will er dafür sorgen, dass die Einbahnstraßenregelung wieder eingeführt wird bis die Busse tatsächlich wieder in den vorgesehen Busbuchten halten können.

 

Nun ging es direkt weiter mit TOP 4: 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 Goethestraße - Vorstellung und Billigung des Planentwurfes sowie Durchführung Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.

Der Planer, Herr Bierwagen, stellte den Entwurf des Bebauungsplans vor. Er trug dabei vor, dass das Ziel sei die Flächeninanspruchnahme zu reduzieren - daher auch die geplanten Gebäudehöhen von zwei bzw. drei Vollgeschossen. (Bisher waren hier 2,5 Geschosse erlaubt.) Nachbarschaftliche Interessen würden durch Einhalten der gesetzlich vorgegebenen Abstände berücksichtigt. 

Die Stellplatzsatzung würde eingehalten durch eine zusätzliche „halbe“ Tiefgarage (aufgrund der Hanglage) zu den Parkplätzen im Freien. Es würden sogar vier Parkplätze mehr als vorgeschrieben eingeplant. 

Bei den Wohnungen solle es sich um einen Mix von 2- und 3-Zimmer-Wohnungen handeln. 

Er gab zu, die Grünstruktur sei eine Herausforderung und der Schwerpunkt bei diesem Projekt liege nicht darauf, sondern auf der Verdichtung. Die Spielplatzsatzung würde aber berücksichtigt werden und auch die ein oder andere Ausgleichsmaßnahme geschaffen werden wie z.B. Nistkästen anzubringen um den Verlust der Bäume zu „ersetzen“. (Anmerkung: Das ist natürlich besser als nichts, aber eine überwiegend versiegelte Fläche mit ein paar Bäumen und künstlichen Nistmöglichkeiten ist definitiv nicht dasselbe wie eine naturnahe Ecke mit alten Obstbäumen.) 

Es würde dafür gesorgt werden, dass Dach- und Oberflächenwässer vorrangig auf dem Grundstück versichern könnten und bei Bedarf gedrosselt in den Metzgersbach abgeleitet wird (auf der gegenüberliegenden Straßenseite).

Im anschließenden Austausch äußerte ich, dass ich das Projekt grundsätzlich positiv sehe - Wohnraum entsteht zentral, in der Nähe zur Innenstadt und in der Nähe zum Bahnhof. Ich frage mich allerdings, ob nicht ein Gebäude weniger auf dem Gelände attraktiver wäre. Etwas weniger Versiegelung und bissle mehr grün wären in Zeiten des Klimawandels tatsächlich zu bevorzugen. Wenn zum Beispiel das Stück Wiese mit den alten Obstbäumen erhalten bleiben könnte, würde sich das positiv auf das Versickerungsvermögen von Niederschlag auswirken und könnte gleichzeitig der Naherholung der Bewohnerinnen und Bewohnern dienen. (Ganz ungeachtet der Vorteile für die dort vorhandene Flora und Fauna.)

Auf meinen Hinweis, dass ich begrünte Flachdächer für das Mikroklima bevorzugen würde, wurde mir zugesichert, dass dies auch so geplant sei. Der Bebauungsplan würde allerdings so aufgestellt werden, dass dies nur eine der möglichen Optionen sei. Ich bin gespannt, ob es letztendlich tatsächlich so kommen wird - ich hoffe es! In meinen Augen ist das in diesem Gebiet eine sehr wichtige Maßnahme.

Gegen Ende der Diskussion fasste Ruth noch einmal die Vorteile zusammen und meinte, der einzige Wermutstropfen sei die Versiegelung. Deshalb plädiere sie für nicht mehr Parkplätze als nötig, sondern dafür eine schöne grüne Aufenthaltsecke mit Bäumen für die Anwohnenden zu schaffen.

Bei der anschließenden Abstimmung billigten wir einstimmig den Entwurf des Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan, bestehend aus Planblatt, Satzung und Begründung einstimmig. Die Verwaltung ist nun beauftragt, den Entwurf zur Bauleitplanung öffentlich auszulegen sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen. 

 

TOP 5 Bauleitplanverfahren zur 2. Änderung des Bebauungsplan Nr. 35/1998 Gewerbegebiet Rudolzhofen; Aufstellungsbeschluss handelten wir schnell, ohne Diskussion ab. Ein in Rudolzhofen ansässiges mittelständisches Unternehmen beantragte die Erweiterung ihres Betriebes. Die Erweiterung solle der langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung des Unternehmens vor Ort dienen. Mit einher soll die Sicherung und eventuell Schaffung weiterer Arbeitsplätze gehen. 

Voraussetzung dafür ist die Änderung und Erweiterung des Gewerbegebietes Rudolzhofen. Da die betreffende Fläche nicht Eigentum der Stadt Uffenheim ist muss ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden, der die Kostenträgerschaft durch den Antragsteller regelt. Wir waren uns wohl alle einig, dass wir dieses Vorhaben begrüßen und beschlossen einstimmig die Einleitung des Verfahrens zur 2. Änderung des Gewerbegebietes Rudolzhofen. 

 

Auch TOP 6 zur 34. Änderung des Regionalplanes Westmittelfranken, Teilkapitel 6.2.2 Öffentlichkeitsbeteiligung handelten wir schnell ab. Da die geplanten Änderungen das Gebiet der Stadt Uffenheim nicht betreffen, stimmten wir einstimmig dafür keine Stellungnahme abzugeben. 

Zusätzlich wies der Bürgermeister darauf hin, dass im Zuge dieser Regionalplanänderung die Stadt Uffenheim die Aufnahme des geplanten Sondergebietes Windkraft bei Custenlohr erneut beantragt hatte - leider erfolglos.

 

TOP 7 Vorlage der Jahresrechnungen der Stadt Uffenheim sowie der Hartungshof - Dr. Karl und Ilse Reinhard Stiftung Uffenheim, der Hospitalstiftung Uffenheim, der J.A. Roth`schen Stiftung Uffenheim und der Krauß`schen Stiftung für das Jahr 2025 

Und TOP 8 Bericht über die Beteiligungen bei Unternehmen in der Rechtsform des Privatrechts im Jahr 2025 nahmen wir als Stadtrat jeweils einstimmig zur Kenntnis. Die Jahresrechnungen der Stadt und der Stiftungen werden an den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Rechnungsprüfung weitergeleitet. - Details v.a. zu TOP 7 könnt ihr in meinem letzten Bericht vom 15.09. unter TOP 2 und TOP 3 des Finanz- und Werkausschusses nachlesen.

 

Unter TOP 9 Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes wurden viele Punkte angesprochen.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass die Wegekommission wieder ins Leben gerufen werden soll. 

Dabei solle es in der Hauptsache um die Instandhaltung der Wirtschaftswege gehen (Wirtschaftswege - als Kind habe ich diese schlicht als „Feldwege“ kennengelernt) 

Während des Wahlkampfes wurde in den Ortsteilen immer wieder bemängelt, dass die Feldwege teilweise in keinem guten Zustand seien. Der Bürgermeister wies daraufhin, dass aktuell zwar kein Geld dafür vorhanden sei, wir aber dennoch einen Plan brauchen um vielleicht zumindest kleinere Maßnahmen nach und nach erledigen zu können. Stadtrat Thomas Schirmer von der FWG sprach aus, was auch ich dachte, dass dieses Vorhaben definitiv Sinn mache, denn aus einem kleinen Schaden, der frühzeitig repariert wird, wird kein großer Schaden. 

Die Ortsbeiräte werden in einem Schreiben gebeten jeweils ein geeignetes Mitglied an Frau Geißdörfer zu melden. Von Seiten des Stadtrates empfiehlt der Bürgermeister Stadtrat Tobias Hassold für die Wegekommission. Er ist Siebener, Siebenerobmanm und Landwirt, verfügt demnach über herausragende Ortskenntnisse. 

Die Wahl erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt en block.

 

Stadträtin Ursula Suchanka von der SPD fragte nach dem Sachstand der gesperrten Brücke bei Rudolzhofen. Darauf konnte der Bürgermeister antworten, dass die Entnahme der Proben in den Randbereichen bereits erfolgte und diese im Labor lägen. In der Mitte konnten leider noch keine Proben entnommen werden, weil es noch keine Bahnsperrung gab und dafür auch noch kein Termin von der Bahn genannt wurde. Auf mein Nachfragen erklärte der Bürgermeister, dass es stimme, dass die Proben, die vom unteren mittleren Bereich der Brücke benötigt würden, mit einer Maschine von oben mit nach unten ragenden Greifarmen entnommen werden sollen, aber aufgrund des geringen Abstandes trotzdem eine Gleissperrung nötig sei. 

Weiter merkte Ursula Suchanka an, dass der Schotterweg unterhalb des Edeka-Marktes verstärkt befahren werden würde. Der Bürgermeister sicherte zu, dass die Verwaltung prüfen soll welche Lösung es dafür gibt.

 

Begzugnehmend auf ein Schreiben, in dem die Ortsteilbeauftragten die Aufgabe bekommen haben in ihrem Ortsteil zu prüfen, ob alle dort lebenden Hunde der Stadt gemeldet seien, fragte Stadtrat Bernhard Schurz von der SPD, ob dies in der Stadt denn auch geprüft würde. Frau Kaspar und Frau Geißdörfer waren sich sicher mindestens eine Person in Uffenheim als Quelle zu haben, der kein neuer Hund in der Stadt entgehen würde.

Weiterhin fragte Bernhard Schurz, wie es denn sein könne, dass beim am nächsten Tag stattfindende Fashion-Flohmarkt in der Stadthalle die Stadt als Veranstalter genannt sei und dadurch wohl die Kosten tragen würde. Auch wollte er wissen, ob denn zumindest Standgebühren verlangt werden würden. Bürgermeister Thomas Schmitt erklärte daraufhin, dass diese Aktion im Sinne des Nachhaltigkeitsgedanken entstanden sei und tatsächlich von der Stadt organisiert wird. Außer für Strom und Wasser entstünden keine Kosten. Die Frage nach Standkosten konnte er nicht beantworten. Für den Getränkeausschank haben sich Ehrenamtliche des Italienischen und Polnischen Städtepartnerschaftsvereins gemeldet, so dass die Stadt damit keine Arbeit und damit auch keine Kosten hat.

 

Nach der Erinnerung durch meine Grüne Stadtratskollegin Ruth Halbritter verkündete der Bürgermeister, dass gestern die Meldung der Rezertifizierung der Stadt Uffenheim als Fairtrade Stadt kam. Damit dürfen wir zwei weitere Jahre den Titel Fairtrade Stadt führen! Der Bürgermeister sprach seinen Dank an die Steuerungsgruppe mit ihrer Sprecherin Ruth Halbritter aus, die durch ihre Aktionen in den letzten zwei Jahren diesen Titel gesichert haben.

 

Stadtrat Andreas Zander von der BLU fragte nach, warum die Saisonkarte fürs Hallenbad jedes Jahr neu mit Foto beantragt und ausgestellt werden müsse und ob es dafür nicht eine „Mehrweg-Lösung“ gäbe. Daraufhin erklärte der Bürgermeister, dass die Karte jährlich die Farbe wechseln müsse und deshalb jede Saison eine neue Karte ausgestellt werden müsse. 

Bei dieser Gelegenheit gab er auch bekannt, dass die Wassertemperatur des Hallenbades 28 °C betrage. Empfohlen für Schulschwimmbäder sind 26 - 28 °C.

 

Stadträtin Susanne Holzmann von der FWG fragte nach ob es Neuigkeiten zum geplanten Umspannwerk bei Rudolzhofen gäbe. Dies verneinte der Bürgermeister, er sei aber an einem Infotermin für Rudolzhofen mit Tennet dran.

 

Zum Abschluss sprach meine grüne Stadtratskollegin Ruth Halbritter noch an, dass erst gestern Harald Lesch den diesjährigen Hitzesommer als größte Naturkatastrophe seit Entstehen der BRD bezeichnet habe mit ca. 16.000 Hitzetoden - wobei die Dunkelziffer noch höher vermutet wird! Aufgrund dessen fragte Ruth, ob es schon Gedanken gäbe, wie unsere Stadt die Bevölkerung in den nächsten Jahren vor der Hitze schützen wolle. Der Bürgermeister gab zu, dass er in seiner bisherigen, kurzen Amtszeit dieses Thema noch nicht angegangen sei und außer dem im vergangenen Jahr installierten Wasserspender es noch keine Maßnahmen zum Hitzeschutz gäbe.

Die Auswirkungen seien aber durchaus auch in Uffenheim bemerkt worden, z.B. bei den Bäumen in der Innenstadt, deren Pflanzbeete zu klein sind. Dort werden demnächst tote Bäume entnommen werden müssen. Auch die Kastanien am Bahnberg haben sehr gelitten, so dass dort erst kürzlich tote Äste entfernt wurden.

Mit diesem traurigen Thema endete der öffentliche Teil der Stadtratssitzung und damit mein heutiger Bericht für euch.