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Kreisverband

Hoch hinaus für die Energiewende

Katharina Schulze und Martin Stümpfig erlebten bei ihrem Besuch im Windpark Linden-Hohenroth Windkraft aus 160 Metern Höhe und warben für einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien in Bayern.

22.10.2026 Kreisverband
Hoch hinaus für die Energiewende

Katharina Schulze und Martin Stümpfig erlebten bei ihrem Besuch im Windpark Linden-Hohenroth Windkraft aus 160 Metern Höhe und warben für einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien in Bayern.

Katharina Schulze besucht Windpark Linden-Hohenroth

Ein beeindruckendes Erlebnis erwartete Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, und Martin Stümpfig, Landtagsabgeordneter und Sprecher für Energie und Klimaschutz, bei ihrem Besuch im Windpark Linden-Hohenroth. Die 438 Stufen mussten sie zum Glück nicht bestreiten, mit einem Spezialaufzug erreichten sie die Gondel eines Windrads in rund 160 Metern Höhe. Der spektakuläre Ausblick und die unmittelbare Nähe zur Technik machten die Besichtigung zu einem besonderen Erlebnis.

Neben den technischen Einblicken stand die Bedeutung der Windenergie für Bayerns Zukunft im Mittelpunkt. Schulze und Stümpfig betonten die Notwendigkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich zu beschleunigen. Windkraft sei unverzichtbar für wirksamen Klimaschutz, eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sowie die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und autoritären Staaten.

Mehr Windkraft im Süden bedeutet auch: Strom wird näher dort erzeugt, wo er gebraucht wird. So könnten bis zu 1,8 Milliarden Euro zusätzliche Kosten für das Stromnetz vermieden werden – und damit auch Kosten bei den Netzentgelten. 

“In Bayern sind bereits mehr als 300 Windräder genehmigt, aber noch nicht gebaut. Der Grund: Bei den bundesweiten Ausschreibungen bekommen Projekte im Süden bisher kaum Zuschläge. Das kostet Zeit, gefährdet Investitionen und bremst den Ausbau dort, wo zusätzlicher Windstrom das Stromnetz entlasten könnte. Deshalb braucht es eigene Ausschreibungen für Windkraft im Süden, damit Projekte in Bayern und Baden-Württemberg eine echte Chance bekommen. 
Es braucht die Windquote Süd!” (Katharina Schulze)